Diese Übung hat die „Drei Hauptgruppen von Gefühlen“ zum Hintergrund.

Alle Gefühle lassen sich genießen – allerdings nur auf die ihnen entsprechende Art: Befriedigung, in dem wir uns 100% dafür empfänglich machen und sie auskosten, Wünsche, in dem wir sie spüren und uns darin ausweiten; und herausgeforderte Gefühle, indem wir uns auf die spezielle Qualität und Bewegtheit der Gefühle einschwingen und die Herausforderung annehmen.

Bei dieser Übung entscheiden wir uns für eine Weile jeden Morgen ganz bewusst, diesen Tag die Ausweitung im Wohlgefühl zu kultivieren. Wir können das konkretisieren, indem wir uns entscheiden, die drei Hauptgruppen von Gefühlen ihrer Eigenart gemäß zu genießen. Diese Entscheidung gewinnt Kraft, wenn wir das gleich ein paar Minuten praktizieren. Zum Beispiel, indem wir jeweils für circa 2 Minuten einige Sätze sagen wie:

  1. „Etwas, wofür ich dankbar bin, ist …“
    (innerlich auskosten)
  2. „Etwas, was ich mir wünsche, ist …“
    (den Wusch spüren und sich darin ausweiten)
  3. „Eine Herausforderung, die ich mehr annehmen und genießen will, ist: …“
    (sich auf das Gefühl einschwingen und ins Wohlgefühl mit einbeziehen)

Die Übung passt am besten, wenn man sie je nach Befindlichkeit variiert. So kann man zum Beispiel, wenn man gerade sehr gefordert ist, mit den herausgeforderten Gefühlen beginnen.

Sehr hilfreich ist es, diese Übung als Partnerübung durchzuführen. Der Partner unterstützt dabei mit Bekräftigungen wie dieser: Dankbarkeit: „Ja, koste das aus!“; Wünsche: „Ja, weite Dich darin aus!“, Herausforderung: „Ja, schwinge Dich darauf ein!“

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