Der folgende Artikel ist auf diePsyche.com erschienen unter dem Titel „Acht Regeln für ein genussvolles und selbstfürsorgliches Leben“.

„Die moderne Gesellschaft verlangt jedem Menschen sehr viel ab. Sie gibt sich nur mit einer ständigen Steigerung der Leistung zufrieden und dies führt nur zu oft zu einer chronischen Selbstüberforderung. Daraus resultiert früher oder später ein Ungleichgewicht zwischen Arbeitszeit und Freizeit.

Doch ist es nicht nur die gesellschaftliche Überbetonung von Arbeit, Leistung und Produktivität, welche das Bewusstsein für regelmäßige Erholung trübt. Es ist primär die verlernte Fähigkeit zu genießen. Nur durch wahren Genuss kann Erholung stattfinden. Die acht Genussregeln sollen helfen, das Genießen wieder zu erlernen.

“Genuss braucht Zeit.” Wenn man wirklich genießen will, muss man der Entwicklung positiver Gefühle Zeit geben. Zeitdruck und Genuss sind unvereinbar.

“Genuss muss erlaubt sein.” Sich selbst etwas Gutes zu tun sollte nicht mit Hemmungen oder schlechtem Gewissen einhergehen. Genuss ist Lebensfreude.

“Genuss geht nicht nebenbei.” Beim Genießen muss die Aufmerksamkeit fokussiert werden. Denn durch Ablenkung geht Genuss verloren.

“Wissen, was gut tut.” Genuss ist individuell und jeder hat andere Vorstellungen vom Genießen. Doch sollte dies auch als Aufforderung verstanden werden, Neues zu entdecken.

“Weniger ist mehr.” Ein großes Missverständnis ist zu glauben, dass derjenige der mehr konsumiert, mehr genießt. Für den Genuss zählt nicht die Menge sondern die Qualität.

“Ohne Erfahrung kein Genuss.” Beim Genießen kommt es auf die Wahrnehmung der einzelnen Nuancen an. Dieses Differenzieren der feinen Unterschiede bringt die Erfahrung mit sich.

“Genuss ist alltäglich.” Es bedarf keiner außergewöhnlichen Ereignisse um genießen zu können. Genuss ist im alltäglichen Leben realisierbar und erfahrbar.

“Planen schafft Vorfreude.” Neben den alltäglichen Genussmomenten sollte man Momente des Genusses ein- und vorplanen. Das hat den Effekt, dass man sich auf diese besonderen Momente schön länger vorher freuen kann.

Durch das Genusstraining ist es möglich, das Denken wieder auf die positiven Dinge des Lebens zu richten. Mittels dieser Selbstfürsorge werden persönliche Ressourcen freigelegt und Bedürfnisse erkannt. Dieser achtsame Umgang mit sich selbst fördert letztendlich das psychische Wohlergehen und beugt Burnout vor.

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Schön, diese acht Regeln für genussvolles Leben. Aber was tun, wenn negative Gefühle das Genießen stören? Nur wenn wir lernen wie wir alle Gefühle in unseren Sinn für Wohlgefühl einbeziehen könen, wir das genussvolle Leben wirklich möglich. Hier mehr zum Thema Wohlgefühl und Genuss mit allen Gefühlen …

 

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