Dieser Artikel ist auf spirituell-auf-deine-weise.de unter dem Titel WAS IST EIN BURNOUT SYNDROM? erschienen. Er spricht ein Thema an, was heute immer dringender wird, weil die Lebensumstände ständig härter werden. Arbeitshetze, drohende Arbeitslosigkeit, Stress in den Beziehungen. Es wird immer wichtiger dem steigenden Stress und den Riskifaktoren für Burnout entgegen zu steuern. Ralf Hillmann beschreibt hier sehr gut, wie sich Burn-out von innen her anfühlt.

„Burnout ist eine starke geistige, körperliche und seelische Erschöpfung. Im Grunde ist es eine tiefgreifende Depression. Ich habe das am eigenen Leib erfahren und kann bestätigen, was man im Allgemeinen über Burnout lesen kann.

Besonders häufig betroffen sind Menschen die einen sozialen Beruf ausüben, oder die einfach sehr sozial eingestellt sind. Personen, die sich berufen fühlen, für andere da zu sein und anderen zu helfen. Oft bekommen diese Menschen zu wenig Anerkennung für ihre Hilfestellung. Es kommt einfach zu wenig zurück. Das Burnout schleicht sich langsam an. Es kann Jahre dauern, bis irgendwann gar nichts mehr geht und der totale Zusammenbruch ausgelöst wird. Auf einmal fehlt die Kraft zum Leben. Die Bereitschaft weiterhin etwas zu leisten mag sogar noch vorhanden sein, aber Körper und Geist versagen irgendwann auf ganzer Linie.

Anfangs mag es noch so sein, dass man nur das Gefühl hat, zu wenig Zeit für sich übrig zu haben, denn die Anforderungen an den Alltag fordern alle Aufmerksamkeit. Man macht trotzdem immer weiter, versucht irgendwie an den Punkt zu kommen, an dem man wieder alles in Ordnung gebracht hat und wieder den Durchblick bekommt. Aber wie sehr man sich auch anstrengen mag, man kommt nie an dem Punkt an, an dem man mal verschnaufen könnte. Man kommt sich vor wie in einem Hamsterrad und merkt erst viel zu spät, dass man mit der Lebenssituation unzufrieden ist.

Langsam brennt sich das Burnout immer weiter in den Körper und die Seele ein. Kaum auszuhaltende Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Ärger, Frust, Schlafprobleme und Erschöpfungszustände sind die Regel. Später kommen noch Aggressionen und das Gefühl hilflos zu sein und nichts mehr regeln zu können hinzu. Immer tiefer rutscht man in die Depression und am Ende geht einfach gar nichts mehr.

Der Punkt an dem gar nichts mehr ging, war auch bei mir eines Tages erreicht. Heute kann ich dazu nur sagen: „Gott sei Dank.“ Denn das war für mich der Wendepunkt. Die Prioritäten in meinem Leben verschoben sich. Körperliche Beschwerden, seelische Not und emotionaler Schmerz – so wurde mir klar – machen darauf aufmerksam, dass man sich selbst nicht wirklich liebt.  Plötzlich wollte ich mich befreien, mich auf etwas Neues einlassen und endlich anfangen zu leben. So ließ ich los und fing an meinen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen und Talenten Aufmerksamkeit zu schenken. Mein Befinden besserte sich von Tag zu Tag und nach einem REHA-Aufenthalt wurde ich schließlich wieder gesund.“

 

Link zur Quelle

Ralf Hillmann spricht zuletzt einen Punkt an der zum Wendepunkt werden kann: die Selbstliebe. Gut zu wissen, dass es Übungen im Zusammenhang mit Samaya gibt die unsere Selbstliebe direkt stärken und vertiefen können. Ein anderer Punkt ist der Umgang mit unseren Emotionen. Wenn wir unter Druck stehen werden viele normalerweise als negativ bezeichnete Emotionen angestossen. Wenn wir hier einen angemesseneren Umgang finden können wir dem Burnout entscheidend entgegensteuern. Zu beiden Punkten unten zwei Links:

Negative Gefühle verstehen und Auflösen …

 

Enhanced by Zemanta
>